Beckenboden gezielt trainieren.
Der Beckenboden lässt sich willentlich schwer ansteuern. Genau dafür ist ein äußerer Impuls gemacht — diskret, im Stand, in normaler Trainingskleidung.

Was du merkst
- Ansteuerung einer schwer erreichbaren Muskelschicht
- Auch nach der Rückbildung sinnvoll
- Personal Trainer statt Gruppe
Ein starker Beckenboden hält dich im Alltag
Der Beckenboden trägt die inneren Organe, stabilisiert den Rumpf und ist entscheidend für Kontinenz, Haltung und sexuelle Gesundheit. Schwächen entstehen durch Schwangerschaft, Geburt, Übergewicht, sitzende Tätigkeit oder mit zunehmendem Alter.
Klassische Kegel-Übungen werden oft falsch ausgeführt — und sichtbare Effekte stellen sich meist erst nach Monaten ein, wenn überhaupt.
EMS-Training spricht den Beckenboden über elektrische Impulse direkt an — du spürst die Aktivierung sofort. Kombiniert mit gezielten Halteübungen entsteht ein effektives Training, das in 20 Minuten mehr leistet als wochenlanges Üben allein zuhause.
Direkt aktivieren
EMS-Impulse machen die Muskulatur fühlbar — du weißt sofort, was angesteuert wird, statt blind zu üben.
Tief und gezielt
Die elektrischen Impulse erreichen genau die tiefen Schichten, die bei klassischen Übungen oft kaum mitarbeiten.
Diskret & angenehm
Volle Funktionskleidung, kein Auf-den-Boden-Legen, keine peinlichen Übungen. Du trainierst aufrecht und mit Würde.
Für wen ist das geeignet?
- Du hast nach einer Schwangerschaft Beckenboden-Probleme.
- Du leidest unter leichter Belastungsinkontinenz beim Husten oder Sport.
- Du willst nach einer Geburt sicher wieder in Form kommen.
- Du hast Senkungsbeschwerden im Beckenbereich.
- Eigenständige Kegel-Übungen bringen bei dir keine spürbaren Ergebnisse.
- Du willst präventiv etwas für deinen Beckenboden tun.
Häufige Fragen
Wie schnell hilft EMS bei Inkontinenz?
Das ist individuell, aber viele Frauen spüren nach einigen Wochen regelmäßigen Trainings eine deutliche Verbesserung. EMS erreicht die tiefe Beckenbodenmuskulatur sehr gezielt — oft besser, als es aktives Anspannen allein schafft. Entscheidend sind Kontinuität und die richtige Ansteuerung, die dein Trainer begleitet.
Ab wann nach der Geburt darf ich starten?
In der Regel nach Abschluss der Rückbildung und dem Okay deiner Ärztin oder Hebamme — meist einige Wochen nach der Geburt, nach Kaiserschnitt entsprechend später. Wir starten sanft und steigern in deinem Tempo. Den passenden Zeitpunkt besprechen wir gemeinsam im Erstgespräch.
Spüre ich die Beckenboden-Aktivierung wirklich?
Ja. Der EMS-Impuls macht die Aktivierung des Beckenbodens deutlich spürbar — genau das hilft vielen, die Muskulatur überhaupt erst bewusst wahrzunehmen und richtig anzusteuern. Dein Trainer begleitet dich dabei, damit du das Gefühl auch allein abrufen kannst.
Kann ich EMS während der Schwangerschaft machen?
Nein — während der Schwangerschaft ist EMS-Training nicht geeignet und wird bei uns nicht durchgeführt. Nach der Geburt und abgeschlossener Rückbildung, mit Freigabe deiner Ärztin oder Hebamme, ist der Beckenboden dann ein idealer Trainingsbereich. Bis dahin warten wir gemeinsam den richtigen Zeitpunkt ab.
Ist EMS für den Beckenboden auch für Männer geeignet?
Ja, absolut. Auch Männer profitieren von einem starken Beckenboden — etwa bei Blasenschwäche oder nach einer Prostata-OP. Die tiefe Beckenbodenmuskulatur lässt sich mit EMS gezielt ansteuern und kräftigen, unabhängig vom Geschlecht.
Beckenbodentraining mit EMS — schonend und wissenschaftlich fundiert
Der Beckenboden ist eine der wichtigsten Muskelgruppen im Körper — und gleichzeitig eine der am schwierigsten zu trainierenden. Du kannst ihn nicht sehen, kaum spüren und schon gar nicht im Spiegel kontrollieren. Genau hier spielt EMS seine Stärke aus: Der elektrische Impuls erreicht die Beckenbodenmuskulatur zuverlässig und du musst nicht "irgendwie versuchen den richtigen Muskel anzuspannen". Das Training ist diskret, vollständig bekleidet und für Frauen wie Männer geeignet — von der Rückbildung nach der Schwangerschaft bis zur Vorbeugung bei Senkungsproblemen.
Wie aktiviert EMS den Beckenboden?
Die Impulse erreichen über die Hüftgürtel-Elektroden den Beckenboden-Bereich indirekt und aktivieren die umliegenden tiefen Bauch- und Hüftmuskeln, die mit dem Beckenboden funktional zusammenarbeiten. Im Zusammenspiel mit bewusstem Anspannen während der Impulse (das zeigt dir dein Trainer) wird der Beckenboden trainiert. Viele Kundinnen berichten, dass sie über diese Methode den Beckenboden erstmals bewusst spüren.
Hilft EMS bei Inkontinenz?
Bei Belastungsinkontinenz (Urinverlust beim Husten, Lachen, Sport) kann gezielter Muskelaufbau in 70-80% der Fälle eine spürbare Verbesserung bringen — bestätigt durch zahlreiche Studien. EMS ergänzt klassisches Beckenbodentraining gut, ersetzt aber nicht den Besuch beim Urologen oder Gynäkologen zur Diagnose. Bei Mischinkontinenz oder Dranginkontinenz ist die Wirkung weniger gut belegt.
Ist EMS für Frauen nach der Geburt geeignet?
Nach abgeschlossener Rückbildung (i.d.R. 8-12 Wochen post partum) und ärztlicher Freigabe: ja. Bei Kaiserschnitt warten wir mindestens 12 Wochen. Wir empfehlen vorher ein Gespräch mit deiner Hebamme oder Gynäkologin. Viele Frauen kommen zu uns, weil sie nach Rückbildungskurs die nächste Stufe brauchen — EMS ist da ein guter Anschluss.
Können auch Männer vom Beckenbodentraining profitieren?
Absolut — und es ist oft unterschätzt. Männer haben einen Beckenboden, der genauso wichtig ist: für die Kontinenz, die Rumpfstabilität und auch die sexuelle Gesundheit. Besonders nach Prostata-OPs ist Beckenbodentraining ein zentrales Reha-Element. Bei uns trainieren immer wieder Männer gezielt diesen Bereich — meistens kombiniert mit Rückenfokus.
Wie lange bis ich eine Verbesserung merke?
Bei regelmäßigem Training (1-2x/Woche) berichten viele Kundinnen erste Verbesserungen nach 4-6 Wochen. Spürbare Veränderungen im Alltag (weniger Urinverlust, mehr Kontrolle) brauchen meist 8-12 Wochen. Das ist normal: Beckenbodenmuskeln sind kleine, langsam adaptierende Muskeln. Konstanz schlägt Intensität.
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